Freiraumentwicklungskonzept

Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten schaffen!

Osterfelder Grünräume bergen viele Verbesserungsbedarfe

Die großen Osterfelder Grünflächen und Parks (Garten Osterfeld, Revierpark Vonderort) sowie die bestehenden kleinteiligen Grünstrukturen und Grüntrassen weisen Defizite in der Vernetzung und Nutzbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger auf.

Der Garten Osterfeld entspricht in seiner Qualität und Ausstattung nicht den heutigen Ansprüchen der örtlichen Nutzergruppen an Freiräume für die Freizeitgestaltung und Erholung. Die Angebote für Freizeit und Erholung im Revierpark Vonderort sind teilweise in die Jahre gekommen, erneuerungsbedürftig oder in ihren vorgesehenen Funktionen nicht mehr nutzbar.

Die Vernetzung des bebauten Raums mit den Freiräumen im Programmgebiet ist nur unzureichend vorhanden. Kleinere Grünflächen und Parkflächen z.B. in Osterfeld Mitte und im Quartier Eisenheim/ Heide weisen eine geringe Qualität als Aufenthalts-, Erholungsorte und Wegeverbindungen auf. Die kleinteiligen Flächen erscheinen teilweise als solitäre Bereiche und sind nicht als Verbund wahrnehmbar. Die ökologischen Potentiale der Freiflächen im sonst dicht besiedelten Programmgebiet sind aufzugreifen, zu stärken und zu entwickeln.

Erstellung des Freiraumentwicklungskonzeptes

In diesem Zusammenhang wurde die Erarbeitung eines Freiraumentwicklungskonzepts (nach Nr.9 Abs.1d FRL 2008), das Maßnahmen aufzeigt die Freizeit und Naherholungsorte im Programmgebiet den heutigen Bedürfnissen anzupassen, beauftragt. Ziel ist die Erarbeitung von Maßnahmen zur besseren Verknüpfung der Freiräume untereinander und mit den bebauten Bereichen des Programmgebiets. Gleichzeitig sind die ökologische und klimatische Aufwertung des Raums sowie die Optimierung von Platzgestaltungen Zielvorstellungen des Konzeptes.

Mit der Erarbeitung wurde das Landschaftsplanungsbüro Hoff aus Essen beauftragt, das über weitreichende Erfahrungen in Planungs- und Beteiligungsprozessen verfügt.

Infoabend im Stadtteilbüro am 12.10.2017

Ein Partizipativer Ansatz

Das Freiraumentwicklungskonzept soll in einem partizipativen Ansatz die Ansprüche der Bewohner/-innen an den Freiraum als Freizeit- und Naherholungsfläche im Programmgebiet erarbeiten. Zu diesem Zweck wurden im Januar und April 2017 zwei Workshops durchgeführt, bei denen die Osterfelder/-innen Ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen konnten. Die eingearbeiteten Ergebnisse konnten im September und Oktober 2017 dann im Stadtteilbüro eingesehen werden. Am 12. Oktober 2017 bot ein Infoabend im Stadtteilbüro die Möglichkeit noch einmal direkt mit den Planer/-innen ins Gespräch zu kommen. Die Fertigstellung des Konzeptes erfolgt Ende 2017.

Parallel zur Aufstellung des Freiraumentwicklungskonzepts Osterfeld wird im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses Oberhausen Osterfeld ein (Nah-) Mobilitätskonzept erstellt. Wesentliche Analyseschritte und Beteiligungsverfahren werden somit sinnvoll aufeinander abgestimmt.