Multifunktionskomplex Osterfeld

Die Errichtung des Multifunktionskomplexes stellt die umfangreichste Maßnahme im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses „Sozialer Zusammenhalt Oberhausen Osterfeld“ dar. Ursprünglich sah die Teilmaßnahme Nr. 2 die Errichtung eines Jugendzentrums am Standort der GSO durch einen Um- oder Anbau an die vorhandene Bausubstanz vor. Hintergrund dieser Teilmaßnahme ist die Notwendigkeit, einen zentralen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche zu schaffen sowie bereits bestehende Angebote in Osterfeld zum Ausbau der sozialen und kulturellen Infrastruktur zu vernetzen.

Aufgrund unterschiedlicher Bedarfe im Stadtteil sowie Empfehlungen unterschiedlicher Akteure wurde die Teilmaßnahme Nr. 2 „Errichtung Jugendzentrum Osterfeld“ weiterqualifiziert und nach umfangreichen Diskussionen und Prüfschritten innerhalb der Oberhausener Stadtverwaltung zu einer weitaus umfangreicheren Maßnahme mit dem Arbeitstitel „Multifunktionskomplex der sozialen, stadtteilbezogenen Infrastruktur“ weiterentwickelt. Die Teilmaßnahme umfasst seitdem neben der Errichtung eines neuen Jugendzentrums ebenfalls den Rückbau des bestehenden Gebäudetraktes an der Westfälischen Straße / Ecke Heinestraße, die Errichtung einer neuen Stadtteilbibliothek sowie die Errichtung einer neuen Mehrzweck-Aula. Die Mehrkosten, die durch die Weiterentwicklung der Maßnahme vom Jugendzentrum hin zum Multifunktionskomplex, entstanden sind, werden durch eine entsprechende Erhöhung des Gesamtvolumens des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Oberhausen Osterfeld“ gedeckt.

Zur Vorbereitung der Förderantragstellung für diese Teilmaßnahme bei der Bezirksregierung wurde im Sommer 2018 ein Architekturwettbewerb ausgelobt und durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligten sich über 80 Büros. Den Wettbewerb gewann das Kölner Architekturbüro gernot schulz : architektur GmbH, das im Dezember 2018 mit der weiteren Planung beauftragt wurde. Gemeinsam wurde das Projekt weiter konkretisiert und die Unterlagen zur Förderantragstellung vorbereitet.

Der Entwurf des Architekturbüros gernot schulz : architektur GmbH

Aufgrund der Komplexität des Vorhabens setzt sich die Maßnahme aus verschiedenen Bausteinen zusammen, für die jeweils gesonderte Förderanträge gestellt werden. Der Antrag für den Rückbau der bestehenden Gebäudesubstanz wurde bereits gestellt und bewilligt. Der Antrag für den Neubau wurde im Herbst 2020 gestellt. Im April 2021 hat die Stadt Oberhausen den Förderbescheid erhalten. Nun wird die Planung weiter konkretisiert und umgesetzt.

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