Soziale Stadt Osterfeld – Was ist das?

Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt NRW“ ist ein Programm der Städtebauförderung. Es unterstützt durch die gezielte Bereitstellung von finanziellen Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland kommunale Aktivitäten, um der zunehmenden sozialen und räumlichen Spaltung in den Städten und Quartieren entgegenzutreten. Zugrunde liegen die Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008 NRW.

Der Rat der Stadt Oberhausen hat in seine Sitzung am 16. November 2015 das städtebauliche Programmgebiet „Soziale Stadt Osterfeld“ sowie das „Integrierte Handlungskonzept Osterfeld“ als Grundlage für den geplanten Stadterneuerungsprozess im Stadtteil Osterfeld beschlossen. Mit dem Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf vom 22. September 2016 startete der Aufwertungs- und Gestaltungsprozess in Osterfeld.

Das „Integrierte Handlungskonzept Osterfeld“ (IHK) dient als Grundlage der Arbeit und beinhaltet in der derzeitigen Fassung 41 Teilmaßnahmen zur Aufwertung des Programmgebietes. Das integrierte Handlungskonzept berücksichtigt für unterschiedliche Handlungsfelder städtebauliche, wirtschaftliche, soziale, ökologische, klimaschützende, kulturelle, lokalökonomische und beschäftigungswirksame Belange und stimmt sie aufeinander ab. Wichtige Themenpunkte sind dabei die Schaffung von Infrastrukturen für Kinder und Jugendliche sowie Gemeinbedarfseinrichtungen, die Aufwertung der Straßen und öffentlichen Plätzen sowie die Umgestaltung der Bildungsstandorte.

Integriertes Handlungskonzept

Gleichzeitig werden Maßnahmen geschaffen, an denen die Bürgerinnen und Bürger sich aktiv beteiligen können, um IHREN Stadtteil mit zu gestalten. So wurde unter anderem ein Beirat aus lokalen Akteuren gegründet und konstituiert, der die Entwicklungsprozesse begleitet, steuert und wichtige Themen vorberät. Gleichzeitig stehen ein Hof- und Fassadenprogramm sowie ein Verfügungsfonds, aus denen die Bürgerinnen und Bürger aktiv für eigene Ideen Mittel schöpfen können, zu Verfügung.